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Bensheim im Dialog

 

Rückblick auf den Vor-Ort-Dialog am 22. Mai 2017

"In Bensheim lässt es sich gut leben. Dieser Aussage können sicher viele Bürger zustimmen - aber warum sollte aus "gut" nicht "sehr gut" werden? Um Verbesserungspotenziale, Schwachstellen und Problemzonen aufzudecken, trafen sich am Montagabend rund 50 Bensheimer zum Bürgerdialog." Hier geht es zum vollständigen Artikel im Bergsträßer Anzeiger

Bensheimer Ideen #1 - Bezahlbarer Wohnraum

Bezahlbarer Wohnraum ist knapp in Bensheim, gute Lösungen sind gefragt. Ein Ansatz: den Austausch mit anderen suchen und voneinander lernen und. Wie gehen andere Städte mit der zunehmenden Verdichtung um? Welche unterschiedlichen Herangehensweisen gibt es – und welche Lösungen haben sich andernorts bereits bewährt? Diese sichtbar und zugänglich zu machen, kann auch für Bensheim neue Perspektiven aufzeigen.

Bensheimer Ideen #2 - Dorfladen für die Bensheimer Innenstadt

Belebung für die Bensheimer Innenstadt: Über gastronomische Angebote im Marktplatzumfeld hinaus wünschen sich die Bensheimer eine bessere Lebensmittelnahversorgung. Kann ein „Dorfladen“, bei dem die Bürger Anteilseigner sind, eine geeignete Lösung sein? Und lässt sich ein solcher Dorfladen durch ein Sponsoring- und Spendenmodell unterstützen, um seine „Wettbewerbsfähigkeit“ zu sichern und geeignete Räumlichkeiten anmieten zu können? In Hochstätten existiert bereits ein Dorfladen: Wie sind die Erfahrungen? Was sind Erfolgsfaktoren, die sich übertragen ließen? Wer kann hier einen Erfahrungsaus-tausch organisieren?

Benheimer Ideen #3 - Bensheimer Bahnhof wiederbeleben

Der Bahnhof hat ein schlechtes Image, ist aber Statistiken folgend kein auffällig krimineller Platz. Integrierende Sonderaktionen sollen das Image des Bahnhofs verbessern. Als Sonderaktionen sind Konzerte u. Putzaktionen angedacht. Zusätzlich hilft ein ‚sozialer Zaun‘ (sichtbar gekennzeichneter Ort des Austauschs von z.B. Lebensmitteln, Büchern, Kleidern). Zudem kann ggf. ein alt bewährtes Konzept wiederbelebt werden: Der Copilot Bauwagen. Er ist ein von Sozialarbeitern betreuter Anlaufpunkt unterschiedlicher Zielgruppen.

Benheimer Ideen #4 - Die Marke Bensheim

Bensheim punktet als lebendige Stadt mit vielfältigen Freizeit- und Kulturangeboten und ist damit vielen anderen Städten vergleichbarer Größe überlegen. Wie lässt sich dieses Lebensgefühl, dass die Bensheimer so schätzen strategisch und praktisch für die Weiterentwicklung der Marke Stadt nutzen und für die Außenkommunikation angemessen aufbereiten? Denn Potential durch verbessertes Stadtmarketing steckt nicht nur im Tourismus (u.a. Ausbau der Seminar- und Tagungsangebote), sondern auch in der Fachkräftegewinnung. Ein erster Schritt: die Aktualisierung von frei verfügbarem Bildmaterial für Werbetreibende, das Bensheim einen frischen Look gibt.

Benheimer Ideen #5 - Infoblatt insektenfreundliche Bepflanzung

Durch die anhaltende Bebauung schwinden zunehmend die Grünflächen im Stadtgebiet und an den Stadträndern. Luftverschmutzung und Lebensraumvernichtung von Insekten sind die Folge. Die Idee: Bei der Meldebehörde soll jeder Neubürger eine Information zur insektenfreundlichen Bepflanzung erhalten, um für dieses Thema zu sensibilisieren. Aktionen wie die Bienenweide (Verteilung von entsprechendem Saatgut) tragen das Anliegen in die Bevölkerung.

Bensheimer Bienenweiden in voller Blüte. Weitere MitmacherInnen für noch mehr insektenfreundliche Bepflanzung sind gefragt!
Benheimer Ideen #6 - weniger Autos in Bensheim

Die Belastung durch den vielen Verkehr ist hoch. Erste Abhilfe könnte der Ausbau der Elektromobilität mit mehr Ladestationen mit sauberem Strom bringen. Aber auch nachbarschaftliche WhatsApp-Gruppen oder Mitfahrbänke können den Ver-kehr verringern. Damit der Nahverkehr mehr genutzt wird, müsste er zuverlässig in enger Taktung fahren, besonders auch am Wochenende und am Abend. Flexible Ruftaxis könnten hier eine Lösung sein.

Benheimer Ideen #7 - Leihfahrräder in Bensheim

Das Angebot an Leihfahrrädern-Fahrrädern ist gut in Bensheim, jedoch ist die Ausleihe sehr kompliziert. Es ist zu wenig bekannt, dass man zur Ausleihe auch anrufen kann, falls man keine App nutzen möchte. Die Anleitung zur Ausleihe mit der App erscheint sehr schwer. An den Leihstationen sollte gut sichtbar sein, dass man anrufen kann. VRN sollte in der Bewerbung und Erklärung nachbessern.

Benheimer Ideen #8 - Haus am Markt zum Haus der Generationen machen

Die Bensheimer Innenstadt und der Marktplatz sind selten belebt. Der Jugend fehlt in Bensheim ein Treffpunkt. Das Haus am Markt steht leer. Die Idee: Das Haus am Markt wird als ein Haus der Generationen mit vielen Möglichkeiten für die Jugend wiederbelebt. In einem solchen Haus müsste es kostenlos und unkompliziert anmietbare Räume geben, z.B. für Bandproben oder Veranstaltungen wie Poetry Slams. Ein von Schü-ler/innen betriebenes Café, in dem niemand etwas konsumieren muss, würde das Haus öffnen. Als Kooperationspartner könnten auch das nebenstehende Caritas-Haus und das Jobcenter einbezogen werden, um nicht nur die Jugend anzulocken.

Bensheimer Ideen #9 - Jugendkultur in Bensheim stärken

In Bensheim mangelt es an kulturellen Angeboten und Treffpunkten für die Jugend. Die Jugendlichen kapern daher Feste wie die Weinlagenwanderung, die dadurch in den Augen der Erwachsenen an Qualität verlieren. Um den übermäßigen Alkoholkonsum – mitunter auch von Erwachsenen – zu bekämpfen und der Jugend mehr eigene Treffpunkte zu geben und Angebote zu machen, gibt es viele Ideen: Bei Festen sollten Alterskontrollen durchgeführt werden, aber jede/r einzelne Erwachsene muss auch als Vorbild vorangehen, wenn es um den Alkoholkonsum geht. Außerdem müssten die Angebote der Stadt besser an die Jugendlichen kommuniziert werden, z.B. über Jugend-WhatsApp-Gruppen oder Instagram. Andere Ideen sind, dass sich die Bensheimer Vereine im Unterricht in den Bensheimer Schulen vorstellen können und einen Runden Tisch zwischen Stadt, Jugend und anderen Interessierten einzurichten.

Bensheimer Ideen #10 - Vernetzung und Austausch für bessere Kinderbetreuung

In Bensheim sind Betreuungsplätze für Kinder knapp. Einige Betreuungsangebote werden bereits durch Ehrenamtliche unterstützt. Um ein ausreichendes und hochwertiges Betreuungsangebot zu gewährleisten, dass auch zum gemeinsamen sozialen Lernen und zu Inklusion und Integration beiträgt, müssten alle Betroffenen stärker vernetzt werden. So könnten Ressourcen, Kontakte und Erfahrung besser genutzt werden: Wer kann Input geben? Wer bietet Qualitätssicherung und Weiterbildung für Ehren- und Hauptamtliche an? Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es? Gefragt sind hier alle, von den Trägern der KiTas und den Schulen über Einrichtungen wie das Familienzentrum und das Mehrgenerationenhaus, bis zu interes-sierten Jugendliche, Eltern oder Senioren.

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