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Zwingenberg im Dialog

 

Rückblick auf den Vor-Ort-Dialog am 30. August 2017

Am Zwingenberger Bürgerforum von IFOK und BA nahmen am Mittwochabend im BMW- und Mini-Autohaus Vogel 40 Bürgerinnen und Bürger teil. Nach einer Bestandaufnahme, was gutes Leben in "ihrer" Stadt für sie bedeutet, nannten die Teilnehmer Defizite und Wünsche. Ziel des Prozesses ist es, auch künftig gutes Leben durch verstärktes Bürgerengagement in Zwingenberg zu ermöglichen. Hier geht es zur Bildergalerie im Bergsträßer Anzeiger

Ideen aus Zwingenberg #1 - Einstieg in den Nibelungensteig besser vermarkten

2018 feiert der Nibelungensteig 10-Jähriges Jubiläum. Dass Zwingenberg den Einstieg bietet, ist jedoch längst nicht bekannt genug – und kann besser vermarket werden. Gemeinsam mit Gewerbetreibenden und Gastronomen kann die Vermarktung im Jubiläumsjahr vorangebracht werden - in der Summe vieler kleiner Aktionen: zum Beispiel mit dem Angebot von Nibelungentörtchen und anderen kulinarischen Sonderaktionen, die für Gäste und Einheimische den Bezug zum Nibelungensteig herstellen und das Jubiläum in Zwingenberg sichtbar feiern.

Ideen aus Zwingenberg #2 - Café in der Altstadt - Altstadt tagsüber beleben

Die Zwingenberger Altstadt ist attraktiv, tagsüber fehlt es jedoch an einladenden Cafés, da die gastronomischen Betriebe zumeist erst abends öffnen. Die Zwingenberger wünschen sich daher ein Café, das die Lücke schließt und für das die Betreiber ein gutes Konzept und die notwendige Erfahrung mitbringen. Sollten sich in der Altstadt freie Räumlichkeiten ergeben, so könnte dies gezielt, mit dem Ziel ein Café anzusiedeln, beworben werden. Ein weiterer guter Schritt in die Richtung: Mit ansässigen Gastronomen das Gespräch suchen und fragen, ob eine frühere Öffnung (zunächst ggf. nur am Wochenende und ausgewählten Wochentagen) und ein Kaffeeangebot denkbar sind.

Ideen aus Zwingenberg #3 - Radgäste mit ÖPNV-Anreise für Rundtouren anlocken

Der Zwingenberger Bahnhof ist besonders radfahrerfreundlich. Das lässt sich nutzen, um Zwingenberg für Radausflügler, die mit der Bahn anreisen und attraktive Rundtouren ab Zwingenberg fahren können, zu bewerben. Dafür braucht es einige ausgearbeitete Rundtouren, die bspw. in entsprechende Apps wie komoot eingepflegt (und dann über Facebook etc. geteilt werden können) werden können, eine entsprechende Beschilderung und die Bewerbung, bspw. über Anzeigen. Wer unterstützt die Idee mit einer ersten attraktiven Tourensammlung?

Ideen aus Zwingenberg #4 - Der Zwingenberger Einkaufskompass

Was gibt es wann und wo? Neubürger/innen wünschen sich Einblick in die Möglichkeiten der regionalen Lebensmittelversorgung. Auf diese Weise wollen sie auch Anschluss an die Gemeinschaft finden. Gleichzeitig würden Zwingenberger/innen ihre Produkte gerne besser vermarkten. Die Lösung: Der Zwingenberger Einkaufskompass (Broschüre, Heft o.ä.) bietet eine Übersicht der regionalen Lebensmittelerzeuger und Direktvermarkter. Für das Lokalkolorit sorgt der redaktionelle Teil („Blick ins Hühnermobil“). Zusatzangebot: Über eine Online-Plattform („Wer bietet was?“, „Wo bekomme ich was?“) können sich Suchende und Bietende direkt miteinander vernetzen.

Ideen aus Zwingenberg #5 - Grenzgang wieder ins Leben rufen

Schon seit einiger Zeit gibt es in Zwingenberg keinen Grenzgang mehr. Diese im Jahresturnus stattfindende Veranstaltung soll wieder ins Leben gerufen werden. Beim gemeinsamen Ablaufen der Gemarkung können Alteingesessene wie Neubürger/innen Zwingenberg entdecken und miteinander ins Gespräch kommen.

Ideen aus Zwingenberg #6 - Alternative Wege zur B3 für Radfahrer ausschildern

Alternativ zur B3 fahren Radfahrer sicherer und besser durch die Zwingenberger Altstadt. Wenn auch nicht auf allen Abschnitten optimal, so wäre dies eine Verbesserung. Ideen zum auszuschildernden „Streckenverlauf“ gibt es bereits. Wo kann man prüfen lassen, ob sich eine solche Beschilderung umsetzen lässt?

Ideen aus Zwingenberg #7 - Verkehrssicherheit erhöhen

Die Zwingenberger Bürger lieben ihre Stadt, sind aber sehr besorgt um die Verkehrs- und Parksituation, da es das Fortbewegen im Ort nicht nur schwer, sondern auch gefährlich macht. Ideen gibt es viele, um diese Situation entschärfen, z.B. mehr verkehrsberuhigte Zonen, mehr Flussübergänge oder auch Appelle an Anwohner, doch bitte wenn immer möglich auf Ihren eigenen Parkplätzen und nicht auf der Straße zu parken. Als Grundvoraussetzung sahen die Bürger allerdings das Einrichten von Tempo 30 in der gesamten Innenstadt. Nur so lasse sich die Situation auch nachhaltig in den Griff bekommen.

Darüber hinaus gab es noch eine ganz konkrete Idee, den LKW Verkehr durch ein klares Hinweisschild an der Durchfahrt der Platanenallee zu hindern, da dadurch der Verkehr innerorts oft gänzlich zum Erliegen kommt.

Ideen aus Zwingenberg #8 - Bürger erarbeiten Konzepte für alternative Wohnideen

In Zwingenberg gibt es viele Menschen, die schon lange hier leben und die sich aktiv darüber Gedanken machen, wie sie persönlich in der Zukunft leben möchten und wie sie ggfls. auch ihre eigene Immobilie anders nutzen könnten. Mehrgenerationen Häuser, betreutes Wohnen, oder auch Senioren WGs, das sind nur einige der neu entstehende alternative Wohnideen. Aber wie können Bürger diese kennenlernen, für sich eruieren oder gar für Zwingenberg ein Konzept erstellen?

Um den „Stein ins Rollen zu bringen“ möchte man beim einem ansässigen Bildungsträge (z.B, VHS) versuchen, einen Kurs über alternative Wohnformen anbieten zu lassen. Dort können interessiere Bürger zusammenkommen, gemeinsam lernen und die Energie für ein Konzept entwickeln, mit dem Zwingenberg Vorreiter sein könnte im Bereich NEUES WOHNEN. Ein Teilnehmer der Gruppe hat sich bereit erklärt, den Bildungsträger zu kontaktieren und viele Mitstreiter haben ihre persönliche Unterstützung bereits jetzt zugesagt.

Ideen aus Zwingenberg #9 - Wochenmarkt attraktiver machen

Der Wochenmarkt ist im Moment wenig attraktiv. Dies liegt zum einen an dem Veranstaltungstag. Der Vorschlag ist den Markt auf Samstag zu verlegen, um mehr Menschen (u.a. Berufstätigen) den Besuch zu ermöglichen. Zum anderen sollte ein neuer Standort gefunden werden. Möglicherweise steigt der Umsatz für die Verkäufer, wenn sich die Sichtbarkeit des Marktes erhöht (z.B. Neugasse oder Löwenplatz). Mit kreativen Lösungen könnte man neue Anbieter gewinnen, z.B. mit der wöchentlichen Vermietung von Standflächen. So könnte auch kleineren Anbietern der Einstieg erleichtert werden, da nicht gleich die Verpflichtung besteht, jede Woche zu verkaufen. Darüber hinaus könnten Vereine oder Privatleute angesprochen werden, ob sie sich am Wochenmarkt beteiligen wollen. Je vielfältiger das Angebot, desto attraktiver ist der Markt.

Ideen aus Zwingenberg #10 - Große Bäume und Grünflächen erhalten

Durch Bebauung schwinden immer mehr Grünflächen und große Bäume. Dies schadet nicht nur den Menschen, sondern nimmt auch Tieren den Lebensraum. Durch viele kleine Maßnahmen, könnte die Situation verbessert werden: z.B. Ackerstreifen insektenfreundlich bepflanzen, Bienenhotels in Lärmschutzwände integrieren, Ausgleichsflächen für die Umgestaltung des „Güterbahnhofs“ suchen und mehr Mut zur Wildnis in Privatgärten. Vieles bringt ohne großen Aufwand Verbesserung. In anderen Städten klappt das schon ganz gut. Warum sich nicht Rat in Bensheim oder Weinheim holen? Welche Ideen haben Sie, um „wilde Grünflächen“ zu erhalten? 

Ideen aus Zwingenberg #11 - Melibokusparkplatz bekannter machen und in Altstadtparkplatz umbenennen

Die für Anwohner ausgewiesenen Parkplätze werden häufig von nicht-befugten Autofahrern zugeparkt, was noch zu selten von den Ordnungsbehörden geahndet wird. Insgesamt gibt es einfach zu wenig Parkplätze in der Stadt. Das liegt auch daran, dass der Melibokusparkplatz schlecht ausgeschildert ist. Gerade für Gäste wäre es wichtig, ihn in „Altstadtparkplatz“ umzubenennen, um die Nähe zur Stadt zu betonen. Eine bessere Ausschilderung würde zur Entlastung der Altstadt führen. Gleichzeitig müsste der Weg vom Parkplatz in die Stadt attraktiver gestaltet werden (z.B. gute Beleuchtung, künstlerische Elemente, Werbeflächen für Gastronomen). Grundsätzlich bedarf es einer Bedarfsanalyse, um das Parkproblem langfristig zu lösen.

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