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G20-Bürgeragenda an Brigitte Zypries übergeben

Mehr als 400 Bürgerinnen und Bürgern auf fünf Kontinenten haben in den vergangenen Wochen Empfehlungen für die Staats- und Regierungschefs der G20 entwickelt. In allen zwölf Bürgerdialogen waren die Bürgerinnen und Bürger sich über die folgenden Kernforderungen einig, die wir in der G20-Bürgeragenda ausführlicher beschreiben:

  • Die multilaterale Zusammenarbeit muss sich stärker an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und dem Pariser Klimaabkommen ausrichten.
  • Kulturelle und regionale Vielfalt und Identitäten sollen geschützt und bei der Gestaltung der Globalisierung besser berücksichtigt werden. Der internationale Austausch über diese regionalen und kulturellen Unterschiede muss intensiviert werden.
  • Bürgerinnen und Bürger müssen bei der Gestaltung der Zukunftsfragen intensiver beteiligt werden. Die globalen Entwicklungen müssen den Menschen in den Fokus rücken.

Pünktlich zum Gipfel wurde die Bürgeragenda an die deutsche Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries übergeben. Letzte Woche konnte die Bürgeragenda in Brüssel bereits an das Kabinett von EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström übergeben werden.

Anlässlich der Übergabe äußert sich Ministerin Zypries positiv zu den Ergebnissen: „Ich danke den Initiatoren der Bürgeragenda für ihr Engagement. Der Wunsch nach dem Schutz regionaler Vielfalt bei gleichzeitig verstärkter internationaler Kooperation ist mir genauso ein Anliegen wie die Verzahnung der Wirtschafts- und Handelspolitik mit den Nachhaltigkeitszielen der UN und dem Pariser Klimaabkommen. Besonders werde ich mich für den Wunsch der Bürgerinnen und Bürger einsetzen, sie in Zukunft kontinuierlicher in den G20-Prozess und die Begleitung von Handels- und Investitionsabkommen einzubinden.“

“Wir sind von der großen Resonanz durch die Bürgerinnen und Bürger und der erarbeiteten Bürgeragen-da mit ihren vielfältigen Inhalten begeistert.”, so IFOK-Geschäftsführer und Initiator des G20-Bürgerdialogs Hans-Peter Meister. “Die Bürgerdialoge haben uns darin bestärkt, dass der Input für die Regierungschefs der G20 nicht ausschließlich von einzelnen Interessensvertretern stammen soll. Die Stimme der Bürgerschaft gehört unabdingbar mit an den G20-Tisch.“ Unter dieser Prä-misse haben IFOK und seine Partner beschlossen, eine Initiative für die kontinuierliche Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger im G20-Prozess zu starten.

Hier geht es zur Bürgeragenda!

Hier geht es zur Antwort von Ministerin Zypries. 

Auf dem Weg zur G20-Bürgeragenda

Die Stimme von Bürgerinnen und Bürgern an den G20-Tisch bringen: eine gemeinsame Initiative von IFOK, Transforum und dem Bürgernetzwerk

IFOK, das national und international für Bürgerbeteiligung steht, hat deshalb gemeinsam mit Transforum und dem Bürgernetzwerk die Initiative ergriffen und mit Partnern aus allen Teilen der Gesellschaft aus vielen Ländern ein Vorgehen entwickelt, das BürgerInnen die Gelegenheit gibt, die eigene Stimme zu Gehör und eigene Ideen und Vorschläge an den Tisch des G20-Gipfels zu bringen.

Viele kleine Bürgerkonferenzen für eine gemeinsame G20-Bürgeragenda

Ziel ist es, in möglichst vielen Kommunen in G20-Staaten viele kleine Bürgerkonferenzen zu organisieren – mit Unterstützung der Stadtspitze, von Unternehmen, Stiftungen oder anderen Partnern vor Ort. Die Einladung lautet, die eigene Stimme zu erheben, eigene Vorstellungen zu äußern und der Stimme der BürgerInnen ein konkretes Gesicht zu geben. IFOK koordiniert und hilft, zum Beispiel mit Einladungen, Moderation und Zusammenfassung, damit am Ende ein gemeinsames Dokument steht, das den Regierungschef in Hamburg auf den Tisch gelegt wird. Solche Bürgertreffen wird es in Berlin, Frankfurt, Bochum, Köln, Essen, Mainz, Heidelberg, Mannheim, München, Rom, New York, San Francisco, Boston, Buenos Aires, Sao Paulo, Bosque de Chapultepec, Port Elizabeth, Perth und Mankarai, Indien geben ...

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