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"Marktplatz der Zukunft" im Wahlkampf

Das Ringen um das "Herz der Innenstadt"

In der aktuellen Ausgabe des Bergsträßer Anzeigers vom 27.06.20 finden Sie eine Stellungnahme des Bürgernetzwerks zur aktuellen Entwicklung rund um den Marktplatz. 

"Wir lassen Falschinformationen nicht zu!"

Zukunft Innenstadt: Das Bürgernetzwerk wehrt sich gegen Uminterpretationen und Instrumentalisierung von Ergebnissen

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Bürgernetzwerks im "Bergstraße Anzeiger" vom 06.03.2020.

Sie haben noch Fragen?

Vielleicht finden Sie hier schon die Antwort.

Um Ihnen ein möglichst klares Bild von uns zu verschaffen, haben wir die Fragen zusammengetragen, die uns häufig gestellt werden und diese beantwortet.

Falls Ihr Anliegen nicht dabei ist, zögern Sie nicht, uns dieses über team@buergernetzwerk.de mitzuteilen. 

Einladung zur Bürgerversammlung

Einladung zur Bürgerversammlung

Eckpunkte für den städtebaulichen Wettbewerb sind festgelegt
 
Zwei Plenumssitzungen. Zwei Informationsveranstaltungen an Ort und Stelle. Vier Arbeitsgruppen. Eine Digitalumfrage für die  Unter-30-Jährigen: Die Inhalte und Schlussfolgerungen daraus sind im Ergebnisprotokoll des Dialogforums zum Marktplatz der Zukunft dokumentiert.
 
Betrachtet werden drei Gestaltungsoptionen: 1. kein neues Haus an der Ostseite des Marktplatzes, 2. Gebäude mit einer Nutzungsebene, 3. zwei Geschosse.
 
Übereinstimmung herrscht in dem Ziel, die Innenstadt zu beleben und auf dem Marktplatz einen  Impuls dafür zu setzen.
 
Für Befürworter und Gegner einer Bebauung ist der sogenannte  "Schorschblick"  von großer Bedeutung. Auseinander gehen die Meinungen bei der Frage, was genau darunter zu verstehen ist. Im Abschlussbericht zum  Dialogverfahren ist die Bandbreite definiert. Sie bewegt sich zwischen einer unverstellten Blickachse vom Standort Hauptstraße / Apotheke am Markt auf das Eingangsportal der Stadtkirche St. Georg und einem Kirchblick, der vom selben Standort zwar nicht die Rundbögen der drei Türen, aber auf jeden Fall die Rosette der Fassade erfassen soll, gerne auch mehr. 
 
Als größter gemeinsamer Nenner kristallisierte sich  der mehrheitliche Wunsch nach einem maximalen Schorschblick heraus. Und vom Marktplatz aus soll möglichst viel von den Fachwerkhäusern östlich der ehemaligen Galerie Böhler zu sehen sein. 
 
Unstrittig ist, dass der gesamte Marktplatz überplant werden soll - unter Berücksichtigung der Feste und mit der Maßgabe, dass nicht nur kommerzielle Anreize zum Verweilen gesetzt werden.
 
Ein Stimmungsbild, mehr nicht. Als  demoskopisch repräsentativ kann die Momentaufnahme nicht gewertet werden. Sie deckt sich aber mit den Eindrücken und Meinungsäußerungen bei anderen Anlässen.

Hier finden Sie unseren Abschlussbericht sowie unsere Präsentation für den Bauausschuss vom 5. Dezember 2019.

 

Der Schorschblick bleibt das dominierende Thema

Bensheim.Wie soll der Marktplatz in Zukunft  aussehen? Mit den unterschiedlichen Lösungsansätzen für die Gestaltung  vor allem der Ostseite des Platzes  haben sich drei Arbeitsgruppen an zwei Abenden intensiv auseinandergesetzt.  Wie groß die Bandbreite der Meinungen und Ideen ist und worauf es letztlich ankommt, war beim von der Stadt und dem Bürgernetzwerk initiierten Dialogforum im September zu Protokoll gebracht worden.  Eine samstägliche Visualisierung verschiedener denkbarer Gebäudehöhen mit farbigen Luftballons  vermittelte eine Vorstellung von den topografischen und baulichen Gegebenheiten an Ort und Stelle. 

In einer zweiten Plenumsrunde werden nun am kommenden Mittwoch (20.), 19 Uhr, im Kolpinghaus die erarbeiteten Ergebnisse vorgestellt. Auf dieser Basis  erfolgt eine  vertiefende Erörterung  und Einordnung von Empfehlungen und Positionen.  Ziel ist es, am Ende der ersten Phase des Dialogprozesses Eckpunkte für einen städtebaulichen Wettbewerb zu  fixieren, der im zeitigen Frühjahr 2020 ausgelobt werden soll.

Entscheidend ist im Vorfeld die Beantwortung von drei zentralen  Fragen: Wie kann vom Marktplatz ein belebender Impuls für die Innenstadt ausgehen? Wird dafür ein Bauwerk gebraucht? Und wenn ja: Wie viel „Schorschblick“ muss sein?  Oder anders formuliert: Wie viel von der Sandstein-Fassade der Stadtkirche St. Georg soll von welchem Punkt aus als städtebauliche Dominante zu sehen sein?

Weitere Kapitelüberschriften, zu denen eine Aussage zu treffen ist, drehen sich um die gewünschte Nutzung  und Funktion des Platzes als Begegnungs- und Verweilort sowie  die Kubatur und den Standort eines  wie auch immer gestalteten Bauwerks. Außerdem  soll  eine Idee davon entwickelt werden, wie sich der Marktplatz der Zukunft einmal  insgesamt präsentieren soll.  Einigkeit herrscht, dass es um eine  Belebung auch am Abend nach Geschäftsschluss geht. Sie soll unabhängig von der Jahreszeit und den Witterungsverhältnissen möglich sein.

Ein Stimmungs- und Meinungsbild wurde auch bei der Zielgruppe der Unter-30-Jährigen eingeholt. An einer Digitalumfrage haben sich fast 500 Internetnutzer beteiligt. Auch ihre Statements fließen in das Eckpunktepapier ein, das nach dem zweiten Dialogforum den städtischen Gremien zur weiteren Beratung übergeben wird. Eine Zwischenbilanz wird am 18. Dezember bei einer moderierten Bürgerversammlung gezogen. Das letzte Wort zum weiteren Verfahren hat dann die Stadtverordnetenversammlung.

Schorschblick noch mal anders

Dem Bürgernetzwerk, das sich seit über einem Jahr intensiv mit der Zukunft der Innenstadt beschäftigt, dazu  ein Bündel  von Konzepten vorgelegt und eine Reihe von  Projekten, themenbezogenen Events und Informationsveranstaltungen  durchgeführt  hat, ist weiterhin daran gelegen, möglichst viele Bensheimerinnen und Bensheimer in die Entscheidungsfindung einzubinden. Was es mit dem Schorschblick  auf sich hat, wird der Architekt Sanjin Maracic, der schon wiederholt interessierte Gruppen durch die Innenstadt geführt hat, noch einmal vor Ort erläutern. Interessenten sind  dazu für Samstag, 16 Uhr, herzlich eingeladen . Die Uhrzeit ist mit Bedacht gewählt. Vor allem, wenn die Sonne sich nicht hinter Wolken versteckt, erscheint die Kirche St. Georg nachmittags in einem besonderen Licht. (red)

Dialogforum Marktplatz der Zukunft: Mittwoch, 20. November, 19 Uhr, Kolpinghaus. Die Teilnahme ist unabhängig von einer bisherigen Mitwirkung. – Führung zum Thema Schorschblick: Samstag, 16. November, 16 Uhr, Treffpunkt  ist an der Apotheke am Markt, Hauptstraße.

 

Der größte gemeinsame Nenner ist der Schorschblick

Aber: Was genau ist damit gemeint?
 
Beim zweiten Treffen der Arbeitsgruppen des Dialogforums für den Marktplatz der Zukunft ging es maßgeblich um die Frage, wie viel Schorschblick gewünscht wird. Die Antwort: mehr als nur die freie Sicht von der Hauptstraße aus auf die Rosette der Kirche St. Georg.
 
Einig war sich die Runde auch, was das Ziel aller Überlegungen sein muss: ein belebender Impuls für den Marktplatz und die Innenstadt insgesamt.
 
Am Wie scheiden sich noch die Geister: Eine Mehrheit plädiert für eine bauliche Gestaltung der Ostseite des Platzes. Aber es gibt  nach wie vor auch eine deutlich vernehmbare Stimmung dagegen.
 
Die unterschiedlichen Positionen und Ideen sollen bei einem zweiten Dialogforum am Mittwoch, 20. November, noch einmal ausgetauscht werden. Auf dieser Basis werden dann Eckpunkte für einen städtebaulichen Wettbewerb fixiert.  So, wie sich die Diskussion bis jetzt darstellt, wird es dafür eine Reihe von Gemeinsamkeiten, aber auch deutlich auseinanderdriftende Auffassungen geben.
 
Aufschlussreich ist, was die Generation der unter 30-Jährigen zum Thema meint. Ausgewertet wurden annähernd 500 Fragebögen, die auf einem Internetportal ausgefüllt wurden: 75 Prozent von der jungen Zielgruppe.
 
Mehr dazu und zu den Fragestellungen, mit denen sich die Arbeitsgruppen befasst haben, finden Sie hier.

Impressionen von der Luftballon-Aktion "Perspektiven für den Schorschblick"

 
Erfreulich gut besucht war – trotz des wenig einladenden Wetters – die Informationsveranstaltung des Bürgernetzwerks und der Stadt Bensheim am ersten Samstag im November auf dem Marktplatz (siehe Bilder). Mit an Schnüren aufgelassenen  Luftballons wurden die zur Diskussion stehenden Geschosshöhen eines denkbaren Gebäudes an der Ostseite des Platzes vor Augen geführt. 
 
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger diskutierten engagiert die verschiedenen Optionen und gaben auf einer Wandtafel ihre Vorschläge und Anregungen zu Protokoll.
 
Die Eindrücke des informativen Samstags fließen in die Diskussion über die Formulierung von Eckpunkten für einen städtebaulichen Wettbewerb für den „Marktplatz der Zukunft“ ein.
 
Am Mittwoch, 6. November, 19:00 Uhr, tagen  dazu im Rathaus wieder die Arbeitsgruppen des Bürgernetzwerks. Ziel ist die Vorbereitung des zweiten Bürgerdialogs zu Bensheims kommunalpolitischen  Thema Nummer eins am 20. November im Kolpinghaus. 
 
Zu beiden Terminen sind auch Seiteneinsteiger herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist nicht an eine Mitarbeit bei den bisherigen Terminen gekoppelt.

Schorschblick mal anders!

“Schorschblick“ mal anders!

Marktplatz der Zukunft: Bei einem Vor-Ort-Termin am Samstag, 2. November, sollen unterschiedliche Gebäudehöhen plastisch vor Augen geführt werden 

Bensheim. Wie stellen sich die Bensheimer ihren Marktplatz in Zukunft vor? Noch ergibt sich kein einheitliches Meinungsbild. Die unterschiedlichen Sichtweisen, von denen die öffentliche Diskussion geprägt ist, müssen aber nicht in eine Sackgasse führen. Das Engagement, mit dem um die beste Lösung gerungen wird, zeigt, wie sehr Bensheims Mitte vielen Einheimischen und Gästen am Herzen liegt.

Für den Bürgerdialog, den die Stadt gemeinsam mit dem Bürgernetzwerk gestartet hat,  bedeutet dies: Das Interesse und die Bereitschaft zur Mitwirkung sind groß. Das gilt umgekehrt aber auch für die Erwartung, dass Meinungsäußerungen und Anregungen ernst genommen und in die Entscheidungsfindung einfließen werden. Wie dies geschehen soll, markiert das im Spätsommer vom Bürgernetzwerk zur Diskussion gestellte und in der Folge von der Stadtverordnetenversammlung  mitgetragene 150-Tage-Programm, mit dem bis Weihnachten ein Empfehlungspaket für die städtischen Gremien geschnürt werden soll.

Bis dahin gilt es, Stimmungsbilder einzufangen, Nutzungs- und Gestaltungsoptionen aufzuzeigen und gegebenenfalls erste Bewertungen vorzunehmen. Ein Kriterium dafür steht im Beschluss der Stadtverordnetenversammlung, der ein „ergebnisoffenes“ Verfahren zum Ziel hat: Egal, was rund um den Marktplatz passiert;  es soll zur „Belebung“  des Platzes selbst und der Innenstadt insgesamt beitragen.

Final wird dann auch die Frage zu beantworten sein, ob dafür ein Gebäude gebraucht wird und - wenn ja -, wie hoch es sein soll. Oder anders ausgedrückt: Wie viel „Schorschblick“ auf die Stadtkirche St. Georg soll auf jeden Fall bleiben?

In einem wichtigen Punkt herrscht - nach dem sehr gut besuchten Dialogforum im September und der ersten Sitzung der Arbeitsgruppen - Einigkeit: Gewünscht wird eine Betrachtung des gesamten Areals mit den Fachwerkhäusern auf der Nord- und Südseite, der Kirche und dem Bereich rund um die Galerie Böhler als östliche sowie dem ehemaligen Kaufhaus Reiling-Krämer als westliche Begrenzung.

Die Gretchenfrage für den Planungswettbewerb lautet: Was soll auf das abgerissene Haus am Markt folgen? Die Bandbreite von Volkes Stimme reicht von „nichts“ bis zu einem - wie auch immer dimensionierten - Ersatzbau. Die Antwort hängt davon ab, wie die sehr allgemeine und deshalb unterschiedlich interpretierte Vokabel „Belebung“ mit konkreten Inhalten unterlegt wird. Der größte gemeinsame Nenner lautet bisher: Es soll ein Platz der Begegnung für alleentstehen, der auch noch nach Geschäftsschluss und das ganze Jahr über Anziehungskraft entfaltet.

Wie sich die verschiedenen Vorschläge an Ort und Stelle auswirken, setzt einiges an Vorstellungskraft  voraus. Am Samstag, 2. November, soll deshalb in der Zeit von 11 bis 13 Uhr ein besseres Gefühl für die topografischen und städtebaulichen Gegebenheiten auf dem Marktplatz vermittelt werden. Wenn das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht, markieren dann schwebende Luftballonsunterschiedliche Gebäudehöhen. So wird unter anderem erkennbar, wie viel von der Kirchenfassade bei welchem Vorschlag noch zu sehen ist.

Nebenbei besteht die Gelegenheit, mit anderen Interessierten sowie Mitarbeitenden der Stadt Bensheim und des Bürgernetzwerkes Meinungen und Ideen auszutauschen. Ganz im Sinne des Dialogprozesses, der eine breite Mitwirkung der Bevölkerung bei der Festlegung von Eckpunkten für das weitere Verfahren ermöglicht. Was jetzt nicht gesagt, besprochen und zu Protokoll gegeben wird, kann später auch nicht berücksichtigt werden. 

Die Ergebnisse der Beteiligung fließen in die anschließendefachliche Vorbereitung sowie die Beratungen und Beschlussfassungen der politischen Gremien zu den konkreten Aufgabenstellungen für den Planungswettbewerb ein. Welche Regeln dafür gelten und wie der Zeitplan aussieht, kann auf den Webseiten der Stadt und des Bürgernetzwerks nachgelesen werden:

www.bensheim.de

 

Wie geht es weiter?

Hier finden Sie eine Präsentation von Frau Dipl.-Ing. Annemarie Biermas aus dem Team "Stadtplanung und Demographie" mit Informationen rund um den anstehenden Planungswettbewerb im Rahmen des Dialogprozesses "Marktplatz der Zukunft".

Darüberhinaus können Sie hier die Dokumentation des ersten Arbeitsgruppentreffens am 18.10. im Rathaus einsehen.

Dialogprozess "Marktplatz der Zukunft"

Hier können Sie sich die am Abend des 25.09.2019 gezeigte Powerpoint Präsentation noch einmal anschauen. 

Was sich die Teilnehmer*innen des Dialogforums für den "Marktplatz der Zukunft" wünschen

Hier können Sie die ausgerarbeiteten Ergebnisse des Treffens am 25.09.2019 einsehen. Dabei ging es um folgende Aspekte: 

  • Nutzungen, Funktionen, Gestaltung
  • Festlegungen für einen städtebaulichen Wettbewerb
  • Fragen an den Bürgermeister und die Verwaltung

 

 

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