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Richtfest für ein innovatives Wohnprojekt

Der Einstieg ist geschafft. An der Vogelsbergstraße in Bensheim entstehen zwei Blocks im Stadthausstil mit insgesamt 19 hochwertig ausgestatteten und konsequent barrierefrei gebauten Wohnungen, die Im Frühjahr nächsten Jahres bezogen werden können.
 
Das Besondere dabei ist die Kooperation der gemeinnützigen Baugenossenschaft Wohnbau mit dem erst vor einem Jahr gegründeten Verein WohnVision Bergstraße. Dessen Ziel ist es, generationenübergreifend Wohngemeinschaften zu bilden, die auf unterschiedlichste Weise voneinander profitieren. Das Konzept könnte auch in anderen Städten und Gemeinden Schule machen, nicht zuletzt im ländlichen Raum.
 
In der Tat geht das Megathema Wohnen alle an. Das Bensheimer Kooperationsprojekt soll als Blaupause für eine Wohnform dienen, die gesellschaftlichen Herausforderungen durch den demografischen Wandel und veränderte Familienstrukturen sowie dem Bedürfnis nach kalkulierbaren Mietverhältnissen Rechnung trägt.
 
Diese und weitere Aspekte werden im Wohnforum angegangen, das vom Bürgernetzwerk Bergstraße initiiert worden ist. In der Runde sitzen Vertreter aus allen Bereichen zusammen, die mit dem Thema Wohnen befasst sind - vom Rathaus bis zum Mieterverein, vom Makler bis zum Projektentwickler, vom Banker bis zum Immobilieneigentümer in spe. 
 
Die Akteure in dieser Bandbreite zusammengebracht zu haben, ist schon ein Wert an sich. Die Latte liegt aber höher. Es gilt, auf der ganzen Klaviatur zu spielen, die geeignet ist, die Nachfrage nach bedarfsgerechtem Wohnraum zu bedienen.
 
Landrat Christian Engelhardt sieht im Bensheimer Kooperationsprojekt ein "extrem spannendes und kluges Modell". Der Mitinitiator des Wohnforums, Karl-Heinz Schlitt, misst ihm einen Laborcharakter bei. Es komme darauf an, die Konzeptidee mit Pragmatismus in die Wirklichkeit zu übertragen. Die Wohnbau Bergstraße kann sich zusammen mit dem Verein WohnVision im Bensheimer Westen einen Campus vorstellen, der alles beinhaltet, was zu einer guten Nachbarschaft dazugehört - von Grün-, Spiel- und Begegnungsflächen bis zu gemeinschaftlich genutzten Räumlichkeiten.
 
Der erste Baustein für das angedachte Kleinquartier beinhaltet bereits - neben einem kleinen Besprechungszimmer und einem Büro für den Verein WohnVision- ein Gästeappartement, in das bei Bedarf kurzfristig auch eine Pflegekraft einziehen kann.  Vereinsvorsitzender Gerhard Vetter erinnerte beim Richtfest an die Anfänge. Die Mitglieder seien vom Bürgernetzwerk inspiriert und zusätzlich von der Initiative des Landkreises mit dem Titel "Vision 2030" infiziert worden. Die vom Bürgernetzwerk mit vermittelte Kooperation mit der Wohnbau bezeichnete Vetter beim Richtfest als "Glücksfall".

Alle ziehen am selben Strang

"Jung und Alt wohnen Tür an Tür"

Auch der Bergsträßer Anzeiger berichtete kürzlich: 

 

Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist getan. Die einen nennen es ein „innovatives Modell“ und „einen Einstieg in mehr gemeinschaftliches Wohnen im Kleinquartier“, andere sprechen von einer „Blaupause für weitere Kommunen und Teilregionen im Kreis.“ 
 

Den vollständigen Artikel finden Sie unter folgendem Link in der Digitalen Zeitung des Bergsträßer Anzeiger.
 
https://www.morgenweb.de/bergstraesser-anzeiger_artikel,-bensheim-jung-und-alt-wohnen-tuer-an-tuer-_arid,1470933.html

 

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